Betrieb & Hosting – Vertragsbedingungen
Stand: September 2026
Diese Bedingungen gelten für den laufenden Betrieb von Websites, Shops und Web-Anwendungen („Betrieb & Hosting") durch Damian Geulebert, handelnd unter „Damian Web Solutions" (nachfolgend „Anbieter"), gegenüber seinen Kunden. Sie ergänzen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen; bei Widersprüchen gehen diese Bedingungen für den Betrieb vor.
§ 1 Gegenstand und Vertragsschluss
(1) Gegenstand ist der technische Betrieb der vom Kunden beauftragten Website bzw. Anwendung auf einem vom Anbieter verwalteten Server, einschließlich der in § 2 genannten Leistungen, sowie auf Wunsch die Verwaltung einer Domain.
(2) Der Vertrag kommt mit der Buchung des Betriebs (im Bestellvorgang, über einen Aktivierungslink oder als Position eines Angebots) und der Annahme durch den Anbieter zustande. Der Kunde erhält eine Vertragsbestätigung in Textform; das Vertragsdokument steht ihm jederzeit im Kundenportal als PDF zur Verfügung.
(3) Der Betrieb setzt ein Kundenkonto voraus. Alle Mitteilungen, die diesen Vertrag betreffen, können wirksam in Textform (E-Mail) oder über das Kundenportal erfolgen.
§ 2 Leistungsumfang
(1) Enthalten sind:
- Bereitstellung und Verwaltung eines Servers, auf dem die Website des Kunden läuft, einschließlich Einrichtung, Konfiguration und Überwachung
- Einspielen von Sicherheitsaktualisierungen des Betriebssystems und der eingesetzten Serverdienste
- TLS-Zertifikat für die Domain des Kunden samt automatischer Verlängerung
- tägliche Datensicherung nach § 4
- Überwachung der Erreichbarkeit und der Auslastung sowie Behebung von Störungen nach § 6
- Betrieb der technischen Grundlagen für Formulare und E-Mail-Versand der Website
(2) Nicht enthalten sind insbesondere:
- Erstellung, Pflege und Änderung von Inhalten (Texte, Bilder, Produkte, Preise)
- Weiterentwicklung, neue Funktionen, Design-Änderungen und Umbauten
- Suchmaschinenoptimierung, Marketing, Webanalyse und Kampagnen
- persönliche E-Mail-Postfächer des Kunden, sofern nicht ausdrücklich vereinbart
- Rechtsberatung sowie die Erstellung oder Prüfung von Rechtstexten
- Lizenzen, Abonnements und Gebühren Dritter, sofern nicht ausdrücklich vereinbart
Solche Leistungen werden nach Aufwand oder nach gesondertem Angebot abgerechnet.
(3) Der Anbieter darf die eingesetzte Technik (Serveranbieter, Softwarestand, Betriebsart) ändern, solange der vereinbarte Leistungsumfang erhalten bleibt.
(4) Der Betrieb ist auf den üblichen Bedarf der gebuchten Leistung ausgelegt. Benötigt die Website des Kunden dauerhaft deutlich mehr Ressourcen – etwa durch eine stark gestiegene Zahl an Produkten, Bestellungen, Nutzerkonten oder Zugriffen –, stimmt der Anbieter mit dem Kunden eine stärkere Ausstattung und das dafür geltende Entgelt ab; die Preisänderung richtet sich nach § 8 Abs. 6.
§ 3 Domain
(1) Auf Wunsch registriert und verwaltet der Anbieter eine Domain für den Kunden. Sie wird im Namen des Kunden als Inhaber geführt, sofern der Registrar dies zulässt.
(2) Die Domain wird als eigene Position auf der Monatsrechnung ausgewiesen. Der Preis richtet sich nach den Kosten des Registrars und wird dem Kunden vor der Registrierung mitgeteilt. Ändert der Registrar seine Preise, gilt § 8 Abs. 8.
(3) Domains haben beim Registrar regelmäßig eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten. Endet der Vertrag vorher, gilt § 9 Abs. 4.
(4) Auf Verlangen des Kunden gibt der Anbieter die Domain frei und stellt den Authentifizierungscode zur Übertragung bereit.
§ 4 Datensicherung
(1) Der Anbieter sichert die Daten des Servers einmal täglich automatisch. Es werden mindestens die sieben jüngsten Sicherungsstände vorgehalten; die Sicherungen werden verschlüsselt und getrennt vom Server aufbewahrt.
(2) Eine Wiederherstellung erfolgt auf Anforderung des Kunden. Der Anbieter beginnt damit an Werktagen innerhalb eines Werktags nach Eingang der Anforderung.
(3) Die Sicherung dient der Wiederherstellung des Serverbetriebs. Sie ersetzt keine eigene Datensicherung des Kunden für Inhalte, die ihm besonders wichtig sind. Der Kunde kann seine Inhalte jederzeit selbst exportieren; der Anbieter unterstützt ihn dabei auf Anfrage.
(4) Sicherungen werden für die Dauer des Vertrages vorgehalten und nach § 10 gelöscht.
§ 5 Verfügbarkeit und Wartung
(1) Der Anbieter schuldet keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Angestrebt wird eine Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel, gemessen an der Erreichbarkeit des Servers; eine Zusicherung ist damit nicht verbunden.
(2) Nicht als Ausfallzeit gelten: angekündigte Wartungsarbeiten, Zeiten, in denen der Zugriff aus Gründen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters gestört ist (insbesondere Ausfälle des Rechenzentrums oder des Netzbetreibers, Angriffe Dritter, Störungen des Internets, höhere Gewalt), sowie Störungen, die auf Inhalten, Anwendungen oder Handlungen des Kunden beruhen.
(3) Planbare Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit mindestens 24 Stunden vorher angekündigt und in verkehrsarme Zeiten gelegt. Sicherheitsrelevante Aktualisierungen darf der Anbieter jederzeit und ohne Vorankündigung einspielen.
(4) Es besteht kein Notdienst außerhalb der in § 6 genannten Zeiten.
§ 6 Störungsmeldung und Reaktionszeiten
(1) Störungen meldet der Kunde über das Kundenportal oder per E-Mail an die im Impressum genannte Adresse.
(2) Der Anbieter reagiert an Werktagen (Montag bis Freitag, ausgenommen gesetzliche Feiertage am Sitz des Anbieters) zwischen 9 und 18 Uhr:
- bei einem vollständigen Ausfall der Website: spätestens am nächsten Werktag
- bei sonstigen Störungen des Betriebs: innerhalb von zwei Werktagen
(3) Zugesagt ist die Reaktion, nicht die Behebung innerhalb dieser Zeit. Der Anbieter bemüht sich nach Kräften um eine zügige Lösung; die Dauer hängt von Ursache und Mitwirkung Dritter ab.
(4) Störungen, die der Kunde zu vertreten hat, sowie Leistungen außerhalb von § 2 Abs. 1 werden nach Aufwand berechnet, wenn der Anbieter vorher darauf hinweist.
§ 7 Mitwirkung und Verantwortung für Inhalte
(1) Für sämtliche Inhalte, die über die betriebene Website veröffentlicht oder verarbeitet werden, ist allein der Kunde verantwortlich. Das gilt auch für Inhalte, die der Anbieter im Auftrag des Kunden eingestellt hat.
(2) Der Kunde sichert zu, dass die Inhalte frei von Rechten Dritter sind und nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus den Inhalten oder aus dem Betrieb der Website für den Kunden entstehen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
(3) Der Kunde ist für die rechtlichen Pflichten seiner Website verantwortlich, insbesondere Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung und Preisangaben.
(4) Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Inhalte des Kunden zu prüfen. Er darf Inhalte vorübergehend sperren, wenn ein begründeter Verdacht auf einen erheblichen Rechtsverstoß besteht oder wenn der Betrieb Dritte gefährdet; der Kunde wird unverzüglich informiert.
(5) Der Kunde benennt eine erreichbare Ansprechperson und hält seine Kontaktdaten im Kundenportal aktuell. Zugangsdaten bewahrt er sicher auf und gibt sie nicht an Dritte weiter.
§ 8 Vergütung, Zahlung und Verzug
(1) Das monatliche Entgelt für den Betrieb sowie ein etwaiger Domainanteil ergeben sich aus der Buchung. Alle Preise sind Endpreise; gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet (Kleinunternehmerregelung).
(2) Die Vergütung wird monatlich im Voraus fällig und über den Zahlungsdienstleister Stripe vom hinterlegten Zahlungsmittel eingezogen. Der erste Monat wird bei der Buchung mitbezahlt.
(3) Scheitert eine Abbuchung, informiert der Anbieter den Kunden in Textform. Der Kunde sorgt binnen sieben Tagen für die Zahlung oder hinterlegt ein anderes Zahlungsmittel.
(4) Bleibt die Zahlung aus, gilt:
- nach 14 Tagen Rückstand: Zahlungserinnerung in Textform
- nach 30 Tagen Rückstand: Ankündigung der Sperrung mit einer Frist von sieben Tagen; danach darf der Anbieter die Website vorübergehend abschalten. Daten und Sicherungen bleiben bestehen.
- nach 60 Tagen Rückstand: Recht zur außerordentlichen Kündigung nach § 9 Abs. 5
(5) Während einer Sperrung nach Absatz 4 bleibt die Vergütung geschuldet. Nach vollständigem Ausgleich schaltet der Anbieter die Website unverzüglich wieder frei.
(6) Der Anbieter darf das monatliche Entgelt mit einer Frist von acht Wochen zum Monatsende in Textform ändern. Anlass kann insbesondere sein: gestiegene Kosten für Server, Domains, Lizenzen oder eingesetzte Dienste, ein geänderter Leistungsbedarf des Kunden – etwa ein Online-Shop mit deutlich gestiegener Zahl an Produkten, Bestellungen oder Nutzern, der mehr Serverleistung benötigt – oder eine allgemeine Anpassung der Preise. Die Mitteilung nennt den bisherigen und den neuen Betrag, den Zeitpunkt und den Grund.
(7) Bis zum Wirksamwerden gilt der bisherige Betrag. Der Kunde darf den Vertrag aus Anlass einer Änderung nach Absatz 6 bis zum Wirksamwerden zum selben Zeitpunkt kündigen; darauf wird er in der Mitteilung ausdrücklich hingewiesen.
(8) Die Kosten der Domain richten sich nach den Preisen des Registrars. Ändert dieser seine Preise, gibt der Anbieter die Änderung nach denselben Regeln weiter.
§ 9 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und beginnt mit der Bereitstellung des Betriebs.
(2) Beide Seiten können jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats kündigen. Die Kündigung erfolgt in Textform oder über die entsprechende Funktion im Kundenportal.
(3) Die Kündigung des Betriebs beendet nicht automatisch eine laufende Domainregistrierung; der Kunde teilt mit, ob die Domain übertragen oder gelöscht werden soll.
(4) Läuft beim Registrar oder beim Serveranbieter eine Mindestlaufzeit, für die der Anbieter bereits gebunden ist, erstattet der Kunde die auf die Restlaufzeit entfallenden tatsächlichen Kosten. Der Anbieter weist diesen Ausgleich vor der Bestätigung der Kündigung aus und stellt ihn gesondert in Rechnung.
(5) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor bei Zahlungsrückstand nach § 8 Abs. 4, bei rechtswidrigen Inhalten oder bei einer Nutzung, die den Server oder Dritte gefährdet.
§ 10 Daten nach Vertragsende
(1) Der Kunde erhält auf Wunsch bis zum Vertragsende eine Kopie seiner Daten in einem gängigen Format.
(2) Nach Vertragsende hält der Anbieter Daten und Sicherungen noch 30 Tage vor und löscht sie anschließend vollständig. Auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden wird früher gelöscht.
(3) Gesetzliche Aufbewahrungspflichten für Rechnungen und Belege bleiben unberührt.
§ 11 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei arglistig verschwiegenen Mängeln, im Umfang einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf), und zwar begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens jedoch auf die im betroffenen Vertragsjahr gezahlte Vergütung.
(3) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur bis zu dem Aufwand, der zur Wiederherstellung aus ordnungsgemäß erstellten Sicherungen erforderlich ist. Der Kunde bleibt verpflichtet, eigene Sicherungen wichtiger Inhalte vorzuhalten (§ 4 Abs. 3).
(4) Eine weitergehende Haftung, insbesondere für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Betriebsunterbrechung oder mittelbare Schäden, ist bei einfacher Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(5) Der Anbieter haftet nicht für Umstände außerhalb seines Einflussbereichs, insbesondere für Ausfälle des Rechenzentrums, des Netzbetreibers, von Zahlungsdienstleistern oder Registraren, für Angriffe Dritter, für Fremdsoftware und Schnittstellen sowie für höhere Gewalt. Für Inhalte und Anwendungen des Kunden gilt § 7.
(6) Hinweise sind keine Beratung. Unterstützung des Anbieters zu rechtlichen, steuerlichen oder datenschutzrechtlichen Fragen – etwa Hinweise zu Rechtstexten, Cookie-Bannern oder Barrierefreiheit – erfolgt unverbindlich und ohne Prüfung des Einzelfalls. Eine Haftung dafür besteht nur nach Absatz 1.
(7) Gegenüber Unternehmern verjähren Ansprüche gegen den Anbieter in zwölf Monaten ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn; ausgenommen sind Ansprüche nach Absatz 1. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Fristen.
(8) Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten von Personen, deren sich der Anbieter zur Erfüllung bedient.
§ 12 Änderungen dieser Bedingungen
(1) Der Anbieter darf diese Bedingungen mit einer Frist von acht Wochen zum Monatsende in Textform ändern, soweit die Änderung den Vertragskern unberührt lässt.
(2) Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden, gilt die Änderung als angenommen. Auf Frist, Widerspruchsrecht und Folgen wird in der Mitteilung hingewiesen. Widerspricht der Kunde, darf jede Seite zum Wirksamwerden kündigen.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt deutsches Recht. Ist der Kunde Unternehmer, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
(2) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der übrige Vertrag wirksam.
Anlage 1: Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO)
(1) Gegenstand und Dauer. Der Anbieter verarbeitet im Rahmen des Betriebs personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden. Die Verarbeitung dauert so lange wie dieser Vertrag; die Löschung richtet sich nach § 10.
(2) Art und Zweck. Speicherung und technische Bereitstellung der Website des Kunden, Datensicherung, Fehlersuche und Wartung.
(3) Art der Daten und betroffene Personen. Verarbeitet werden typischerweise Bestands- und Kontaktdaten, Inhalts- und Nutzungsdaten sowie Serverprotokolle, betreffend Besucherinnen und Besucher, Kundinnen und Kunden sowie Beschäftigte des Kunden. Der Kunde bleibt Verantwortlicher im Sinne der DSGVO.
(4) Weisungen. Der Anbieter verarbeitet die Daten ausschließlich nach dokumentierter Weisung des Kunden. Weisungen erfolgen in Textform; der Anbieter weist den Kunden darauf hin, wenn eine Weisung gegen Datenschutzrecht verstößt.
(5) Vertraulichkeit. Der Anbieter arbeitet allein und ohne Beschäftigte; er ist zur Vertraulichkeit verpflichtet. Werden künftig Beschäftigte eingesetzt, werden sie zuvor zur Vertraulichkeit verpflichtet.
(6) Technische und organisatorische Maßnahmen. Insbesondere: verschlüsselte Übertragung (TLS) für Website und Verwaltung; Serverzugang ausschließlich über kryptografische Schlüssel, kein Passwortzugang; Firewall und automatische Sperrung auffälliger Zugriffe; getrennte Zugangsdaten je Kunde; verschlüsselte, getrennt aufbewahrte Sicherungen; Zugriff auf Verwaltungsfunktionen nur nach zusätzlicher Bestätigung; Protokollierung privilegierter Zugriffe.
(7) Unterauftragsverarbeiter. Der Kunde stimmt dem Einsatz folgender Dienstleister zu:
- STRATO GmbH, Berlin (Server und Domains, Rechenzentren in Deutschland)
- Stripe Payments Europe Ltd., Irland (Zahlungsabwicklung)
- Internet Security Research Group / Let's Encrypt (TLS-Zertifikate, keine Inhaltsdaten)
- Anthropic Ireland Ltd. (Wartungswerkzeug auf dem Server, nur während einer vom Anbieter ausdrücklich freigeschalteten Wartungssitzung)
Ein Wechsel oder die Aufnahme weiterer Unterauftragsverarbeiter wird mit einer Frist von vier Wochen in Textform angekündigt; der Kunde darf aus wichtigem Grund widersprechen.
(8) Unterstützung. Der Anbieter unterstützt den Kunden bei Anfragen betroffener Personen, bei Meldepflichten nach Art. 33, 34 DSGVO und bei Datenschutz-Folgenabschätzungen. Er informiert den Kunden unverzüglich über Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten.
(9) Nachweise. Der Anbieter weist die Einhaltung dieser Pflichten auf Anfrage nach. Vor-Ort-Prüfungen sind nach vorheriger Abstimmung mit angemessener Vorlaufzeit möglich.
(10) Löschung und Rückgabe. Nach Ende des Vertrages werden die Daten nach § 10 zurückgegeben oder gelöscht, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.